| Die Kunsthalle FAUST
* Konzeption "Kunsthalle FAUST" Die Idee einer Kunsthalle auf dem FAUST-Gelände ist nicht neu. Initiiert durch den Kulturverein AFKA wurde sie im Nutzerrat und den Mitgliederversammlungen des Trägervereins FAUST diskutiert und mit Perspektiven versehen in den letzten Jahren auf den Weg gebracht. So konnten seit 1993 in der 360 qm großen Tageslicht-Halle Projekte unter der Regie von AFKA in Zusammenarbeit mit FAUST realisiert werden. Trotz einer nur gering entwickelten Infrastruktur und minimaler Investitionen seitens des Trägervereins wurde die Kunsthalle vom Publikum gut angenommen (300 bis über 1000 Besucher pro Ausstellungsmonat). Ergänzend zum Ausstellungsbetrieb wurde die "Kunsthalle FAUST" zur besseren Auslastung fremdvermietet. Inhaltlicher Ansatz ist die Schaffung eines "Forums für zeitgenössische Kunst, das ergänzt wird durch Ausstellungen mit Schwerpunkt auf historischen oder politischen Aspekten und zahlreichen Begleitveranstaltungen, um in jeder Hinsicht eine gesellschaftspolitische Diskussionsplattform zu bieten. Ziel ist, das Kulturzentrum nach innen und außen zu öffnen, Austausch und Kreativität zu fördern. Eingebunden in die vielfältigen Aktivitäten auf dem FAUST-Gelände und die Stadtteil- /Stadtkultur können Kunst oder Ausstellungsprojekte leichter zugänglich gemacht werden. Jungen KünstIerinnen wird ermöglicht, sich auf dem Gelände bei Gruppenausstellungen kennenzulernen und auszutauschen. Ein Kulturaustausch mit anderen Großstädten Deutschlands oder auch dem Ausland bietet für Produzenten wie Rezipienten gleichermaßen eine Erweiterung des Horizontes.
Durch gezielte Projektarbeit insgesamt läßt sich die Funktion des FAUST-Geländes als multikulturelle Begegnungsstätte erweitern und in einen überregionalen Kontext stellen.
Die Umgestaltung der Kunsthalle und deren Infrastruktur fand in zwei Bauabschnitten im Frühjahr und Sommer 1998 statt. Abgestimmt mit dem Konzept wurden folgende Maßnahmen durchgeführt:
|
| [Künstler] [zurück zur Eingangsseite] |